Teheran schließt neue Gespräche mit Washington über das iranische Atomprogramm aus, sagte das Revolutionsoberhaupt der Islamischen Republik Iran, Ayatollah Ali Khamenei.
„Wort und sogar Unterschriften» von Amerikanern seien laut Khamenei nutzlos, wie er in einem Treffen mit Vertretern des iranischen Außenministeriums sagte.
Im Mai 2018 zogen sich die USA aus dem gemeinsamen umfassenden Aktionsplan (JCPOA) zurück, der nach jahrelangen Verhandlungen im Juli 2015 in Wien verabschiedet wurde. Das Abkommen zwischen dem Iran und den Sechs (fünf ständige Mitglieder des UN-Sicherheitsrats und Deutschland) sieht vor, dass die nukleare Entwicklung Irans im Gegenzug für die Aufhebung der internationalen Sanktionen eingeschränkt wird.
Präsident Donald Trump nannte den Vertrag über das iranische Atomprogramm «das Schlimmste in der Geschichte» und schlug vor, dass es «verbessert» werden solle. Gegen Teheran wurden wieder strenge restriktive Maßnahmen eingeführt.
Inzwischen bei einem Treffen in Wien am 6. Juli iranischen Außenminister, Russland, China, Frankreich, Deutschland und Großbritannien hat die Unveränderlichkeit seiner Position auf dem Abkommen mit der iranischen Seite bestätigt. Und Teheran hat beim Internationalen Gerichtshof eine Klage wegen neuer amerikanischer Sanktionen eingereicht.