„Sehr überrascht“: Bruder von Amesbury-Vergiftungsopfer kommentiert schnelle Genesung

 

Der Bruder von Charlie Rowley, der in der englischen Stadt Amesbury eine Vergiftung mit einem Nervengift überlebte, hat sich von dessen schnellen Genesung überrascht gezeigt, berichtet das Portal Sky News am Samstag.

„Ich bin sehr überrascht, denn als ich ihn zum ersten Mal gesehen hatte, hatte ich gedacht, dass er dort (im Krankenhaus – Anm. d. Red.) noch mehrere Monate bleiben wird“, zitiert das Portal Matthew Rowley. „Offensichtlich ist er stärker, als ich gedacht habe“.

Zuvor hatte die britische Polizei gemeldet, sie hätte in der vergangenen Woche eine Parfümphiole in der Wohnung von Charlie Rowley in Amesbury gefunden, welche das Gift enthalten haben soll. Matthew Rowley zufolge erzählte sein Bruder, dass er das Parfümfläschchen irgendwo aufgelesen habe und dann krank geworden sei. Er könne sich nicht daran erinnern, wo er und seine Partnerin die Phiole gefunden hätten.

Die 44-jährige Britin Dawn Sturgess und ihr 45-jähriger Partner Charlie Rowley waren am 30. Juni in der britischen Stadt Amesbury mit starken Vergiftungserscheinungen in ein Krankenhaus gebracht worden. Scotland Yard erklärte kurz darauf, das Paar sei mit „Nowitschok“ vergiftet worden – demselben Giftgas, das angeblich bei dem Anschlag auf den ehemaligen russischen GRU-Agenten Sergej Skripal und dessen Tochter Julia eingesetzt wurde.

Dawn Sturgess war am 8. Juni an den Folgen der Vergiftung gestorben. Charlie Rowley wurde am 20. Juli aus dem Krankenhaus entlassen.

 

 

Quelle: Sputnik

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