Union stellt Pläne zu Ausschiffungsplattformen vor und will alle Kosten übernehmen.
Die EU-Kommission hat am Dienstag Vorschläge zu den sogenannten Ausschiffungsplattformen präsentiert. Für den Aufbau eines solchen Kontrollzentrums könnten EU-Staaten EU-Mitarbeiter anfordern, etwa Übersetzer, Asylexperten und Grenzschützer. Alle Kosten sollen aus dem EU-Budget bestritten werden, für jeden aus diesen Zentren aufgenommen Flüchtling gebe es 6.000 Euro. Diese Flüchtlingszentren sollten mit den bestehenden Kontrollzentren zusammenarbeiten, schlägt die Kommission vor. Beide Konzepte sollten sich ergänzen und gemeinsam Antworten auf die komplexen Migrationsherausforderungen geben. Eine schnelle, sichere und effektive Arbeitsweise reduziere das Risiko von Sekundärbewegungen und beschleunige den Prozess zur Festlegung des Aufenthaltsstatus der betroffenen Person, erklärten EU-Diplomaten.