Russlands Außenminister Sergej Lawrow und Generalstabschef Waleri Gerassimow waren zu Besuch im Kanzleramt. Empfangen wurden sie dort von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Heiko Maas. Das Gespräch gilt als «vertraulich» und man sprach über die Kriege in Syrien und im Donbass.
Zuvor reisten beide aus Israel an, wo sie sich mit dem zionistischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu trafen. Vor diesem Hintergrund geht man davon aus, dass auch Israels Rolle im Syrien-Krieg und der Konflikt zwischen dem israelischen Regime und Iran ein Thema war. Das russische Außenamt erklärte unter anderem, dass «die Vorbereitung der Umstände der Rückkehr von Flüchtlingen“ Gesprächthema im Acht-Augen-Gespräch war.
3 Gespräche an einem Tag (24.07.): der russische Generalstabschef Gerassimow und Russlands Außenminister Lawrow mit Netanyahu, Merkel und Macron…. Sehr interessant. pic.twitter.com/uGEuRW6VF4
— Olga Katsaros (@InfoKatsaros) July 24, 2018
Der Außenminister Sergej Lawrow und der Generalstabschef der Streitkräfte und der erste stellvertretende Verteidigungsminister Walerij Gerassimow trafen sich mit der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin. Die Sitzungsteilnehmer diskutierten die Situation rund um die syrische Regelung, einschließlich der Bemühungen, Bedingungen für die Rückkehr von Flüchtlingen und die Weiterentwicklung des politischen Prozesses zu schaffen. Sie haben auch die laufenden Arbeiten im Format der Normandie zur Umsetzung der Minsker Vereinbarungen vom 12. Februar 2015 betrachtet und verschiedene Aspekte der bilateralen Beziehungen angesprochen, heißt es in der offiziellen Presseerklärung des russischen Außenamtes.
In Deutschland redet man weniger über dieses Thema. Bislang wurde keine derartige Presseerklärung veröffentlicht.