Medien: Der Iran plant, Kämpfer und Luftverteidigung nach Syrien zu liefern

Gemäß einleitenden Informationen ist es eine Frage des neuesten Kämpfers «Kousar» und des Flugabwehrraketensystems «Bavar-373»

 

Der Iran beabsichtigt, die syrische Armee mit Kampfflugzeugen und Luftverteidigungssystemen aus eigener Produktion zu versorgen. Dies berichtete am Samstag das Nachrichtenportal Al-Masdar mit Bezug auf eine Quelle in Damaskus. Nach den verfügbaren Informationen geht es über den neuesten Kousar-Jäger und das Luftverteidigungs-Raketensystem Bavar-373, das laut Teherans Aussage ein Analogon zum russischen Luftverteidigungssystem S-300 ist. Die Daten der vorgeschlagenen Lieferungen und ihre Mengen sind nicht angegeben.

Ein offizieller Kommentar aus Teheran oder Damaskus ist noch nicht eingegangen.

Letzte Woche machte Irans Verteidigungsminister Amir Khatami einen offiziellen Besuch in Damaskus, wo er mit seinem syrischen Amtskollegen Ali Abdullah Ayub Gespräche führte und von Präsident Bashar Assad empfangen wurde. Im Rahmen des Besuchs haben die Leiter der Verteidigungsministerien der beiden Länder ein Abkommen über den Ausbau der militärtechnischen Zusammenarbeit unterzeichnet.

Der Kämpfer ‘Kousar’ wurde erstmals am 21. August 2018 vorgeführt. Wie von der Agentur Tasnim berichtet, bezieht sich «Kousar» auf die vierte Generation von Jet-Kampfflugzeugen und ist mit einem Computersystem von ballistischen Berechnungen und einem Mehrzweckradar ausgestattet. Das ist das erste Flugzeug, das vollständig in Iran entwickelt und erstellt ist.

Complex «Bavar-373», das vollständig im Iran hergestellt ist, wurde erstmals am 21. August 2016 vorgestellt. Man erwartet, dass es noch in diesem Jahr in Betrieb gehen wird.

 

 

Quelle: Al-Masdar