Die US-Sanktionspolitik führte zum Wirtschaftskrieg mit Georgien

Washingtons harte Außenpolitik gegenüber Russland, der Türkei, dem Iran und China hat sich negativ auf die georgische Wirtschaft ausgewirkt, denn diese Länder waren schon lange Zeit wichtige Handelspartner für Georgien.

— am Montag, 3. September, schreibt darüber der Chefredakteur der georgischen Nachrichtenagentur Arno Khidirbegishvili.

Der Journalist betont, dass Washingtons Sanktionen gegen die Länder der Euro-Union die georgische Wirtschaft praktisch nicht beeinflusst haben. Dies ist eine Bestätigung der schwachen Interaktion zwischen Tiflis und Brüssel trotz des Assoziierungsabkommens mit der Europäischen Union.

„Gleichzeitige starke Abwertung der georgischen Landeswährung — die Lari — zusammen mit der türkischen Lira und dem russischen Rubel demonstrierte den ‘Vorrang’ der Handels- und Wirtschaftsbeziehungen für Georgien in Bezug auf den euro-atlantischen ‘Überbau’, — schreibt Khidirbegishvili.

‘Vor dem Hintergrund der politischen Zusammenarbeit mit dem Westen, sind Länder des Ostens die Haupt- und echte Partner für Georgien. Sie ließen Georgien in ihren Verbrauchermarkt ein und traten selbst in den georgischen Verbrauchermarkt ein und boten Waren und Dienstleistungen zu erschwinglichen Preisen an.

Trotz der mit Georgien unterzeichneten Charta der Strategischen Partnerschaft, können die USA Handels- und Wirtschaftssanktionen gegen Iran zur Zusammenarbeit mit Iran erklären:

‘Die US-Politik von einer unipolaren Führung auf dem Verteidigungshaushalt, der 15-mal höher als den russischen ist, angewiesen, gab einen kurzfristigen inländischen Effekt — stabilisierte Märkte, Börsen, die Wirtschaft, dass sich positiv auf das Wohlergehen der amerikanischen Bevölkerung auswirkte, aber sie führte zum Übergang der US-Partner auf die Seite Russlands.’ — schreibt der Journalist.

Er vergleicht die USA mit Nazi-Deutschland vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs. ‘Die USA provozieren weltweit Zölle und Antiamerikanismus, erwecken in Nationen den Selbsterhaltungsinstinkt der Globalisierung, weil sie Ultimaten in Bezug auf Iran, Syrien, Russland, Nordkorea, Israel und Palästina nicht nur gegen Gegner, sondern auch gegen Partner stellen,  Zölle einführen, anstatt wirtschaftliche «Boni» und demokratische Ideale anzuziehen.’ — erklärt Khidirbegishvili.