85 Industriekonzerne sprechen sich gegen Trump aus

Nach monatelangen Bemühungen Trump daran zu hindern, Zölle gegen US-Handelspartner zu verhängen, haben sich 85 amerikanische Industriekonzerne nun gegen Trump ausgesprochen und ein öffentliches Bündnis gegen ihn gestartet.

Nachdem Trump die Strafzölle auf Milliarden-Dollar-Produkte der US-Partnerländer und Verbündete der USA verschärft hatte, haben nun Industriekonzerne Gegenmaßnahmen ergriffen und Zölle auf amerikanische Exportwaren verhängt. Dies geht aus einem Reuters-Bericht hervor. Demzufolge nennt sich das hierzu gegründete Bündnis «Amerikaner für Freien Handel».

ITI-Präsident Dean Garfield, dessen Organisation unter anderem die Interessen der amerikanischen Technologie-Firmen Apple und Microsoft vertritt, sagte in diesem Zusammenhang: In den vergangenen acht Monaten gab es große Anstrengungen, den Präsidenten und seine Regierung davon zu überzeugen, keine Strafzölle einzuführen.

Nicole Vasilaros, eine hochrangige Beamtin der National Marine Manufacturers Association NMMA, gab ihrerseits hierzu bekannt, es seien viele Leute der Meinung, so könne es nicht weitergehen. Die Auswirkungen der Zölle haben endlich den Punkt erreicht, an dem jeder sagen wird «es reicht».

Wie aus dem Bericht ferner hervorgeht, hatte US-Präsident Donald Trump mit Sanktionen und dem Ausstieg aus dem TPP- Handelsabkommen gedroht, das großen Einfluss auf den multilateralen Handel des Landes hat. Außerdem fachte er einen Handelskrieg mit China an.

Die 25-prozentigen Zölle  gegen China treffen insgesamt Importe im Wert von 50 Mrd. Dollar. Bei chinesischen Exporten liegt der Wert bei einer Höhe von 276 Milliarden US-Dollar.

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