US-Kampfjets haben mit sich verbündete kurdische Kräfte in Syrien bombardiert. Das berichtet die Nachrichtenagentur IRNA.
«Im Rahmen einer Luftoperation nahe der Stadt Hajin im Osten der Provinz Deir ez-Zor wollten US-Kampfflugzeuge die Kurden unterstützen, wobei sie diese Kräfte versehentlich angegriffen haben», berichtete der Nachrichtensender «Russia al-Youm» am Mittwochabend.
Dabei wurden mindestens sechs kurdische Soldaten getötet und 15 weitere verletzt.
Unterdessen berichteten Nachrichtenquellen, dass IS-Terroristen eine Region in Deir ez-Zor nach einer Auseinandersetzung mit den von den USA unterstützten kurdischen Truppen unter ihrer Kontrolle gebracht haben. Wegen Unstimmigkeiten mit der sogenannten US-geführten Anti-IS-Koalition sei dem Bericht zufolge die Operation der kurdischen Kräfte gescheitert.
Die Demokratische Kräfte Syriens sind Verbündete der USA und übernahmen die Kontrolle auf den Norden und Nordosten des Landes.
Die USA und ihre Verbündeten haben im August 2014 ohne Genehmigung der syrischen Regierung und außer der UN-Charta sowie unter dem Vorwand, die IS-Terrormiliz zu bekämpfen, eine sogenannte internationale Anti-IS-Koalition gebildet.
Bei den Luftangriffen der US-Allianz auf Syrien sind bislang viele Syrer ums Leben gekommen und große Teile der Infrastruktur des Landes wurden zerstört.