Heute, am 23. November, wird der Prozess gegen den Terrorismus gegen einen 43-jährigen Iraker und seinen 19-jährigen Sohn in Berlin fortgesetzt.
Es ist vermutet, dass sie Teil der Terrorgruppe «Islamischer Staat»* waren. Als älterer Verdächtiger 2015 in Deutschland ankam, versuchte er einen Selbstmordattentäter zu mieten, um die Berliner U-Bahn-Station anzugreifen.
Wir erinnern Sie daran, dass der Anwalt des Verdächtigen zu Beginn des Prozesses am Donnerstag vor dem Kammergericht der Hauptstadt die Anklage abgewiesen und erklärt hat, dass sein Mandant keinen Bezug zur IS* hat.
Unter anderem beschuldigt der Generalstaatsanwalt zwei Irakis, im Oktober 2014 an einer öffentlichen Hinrichtung eines Häftlings in Mosul teilgenommen zu haben. Vermutlich spuckte der 19-jährige Sohn das Opfer an und beleidigte sie mündlich. Sein Vater hat ihn zum Hinrichtungsort gebracht unddort bewacht, sagt die Anklageschrift.
Der Vater, der als Beruf Goldschmied angab, soll zwischen 2014 und 2015 ein Chef einer IS-Gruppe in Mossul gewesen sein und in der Stadt Wachtätigkeiten ausgeführt haben. Er habe zudem für die Organisation in Mossul als «Finanzminister» fungiert.
Die Anklage betrifft die Mitgliedschaft in einer terroristischen Organisation im Ausland und Kriegsverbrechen. Vater ist auch wegen Mordes angeklagt.
* — Organisation, die in Russland verboten ist.