Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch das zwischen Eurasien und Iran beschlossene Freihandelsabkommen unterzeichnet.
Das Abkommen wurde am 15. November in der Duma und am 23. November im Rat der Russischen Föderation genehmigt.
Am 17. Mai dieses Jahres wurde in der kasachischen Hauptstadt Astana ein befristetes Abkommen über die Errichtung einer Freihandelszone zwischen der Eurasischen Wirtschaftsunion und der Islamischen Republik Iran unterzeichnet.
Tigran Sargsyan, Chef der Eurasischen Wirtschaftskommission bezifferte bei der Vertragsunterzeichnung das Handelsvolumen zwischen Iran und den Ländern der Eurasischen Wirtschaftsunion im Jahr 2017 auf 2,7 Millarden US-Dollar.
Das Abkommen enthält die Grundprinzipien des Handels zwischen der Eurasischen Wirtschaftsunion und Iran und lehnt sich sehr an die Gesetze der Welthandelsorganisation WTO an.
Außerdem werden die Vertragspartner zur Senkung beziehungsweise Aufhebung der Zolltarife und weiterer Einschränkungen beim Warenverkehr verpflichtet, um die wirtschaftliche und kommerzielle Zusammenarbeit zwischen beiden Seiten zu fördern.
Zur Eurasischen Wirtschaftsunion gehören Russland, Kasachstan, Weißrussland, Armenien und Kirgisistan. Die Eurasische Wirtschaftsunion und der Iran können nach drei Jahren ein dauerhaftes Freihandelsabkommen unterzeichnen.