Wie aus einer Mitteilung der russischen Behörde folgt, sei die „hysterische Erklärung“ des US-Außenministeriums, wonach der C-Waffen-Einsatz der Terroristen in Aleppo am 24. November gegen die Zivilbevölkerung angeblich „gefälscht“ worden sei, nichts anderes als ein Versuch, „groben Druck auf die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) auszuüben, um unvoreingenommene Ermittlungen zu verhindern“.
„Wir schließen auch nicht aus, dass die ‚lauten‘ Vorwürfe des US-Außenministeriums darauf abzielen, die Weltgemeinschaft von den Verbrechen der US-Luftwaffe im Osten Syriens abzulenken, wo die US-Luftwaffe bereits mehr als einen Monat lang Angriffe auf Ortschaften im Raum von Hajin fliegen, bei denen täglich Dutzende Zivilisten ums Leben kommen“, heißt es.
Dabei erinnerte das Verteidigungsministerium daran, es habe die Weltgemeinschaft bereits vor mehr als sechs Monaten mehrmals benachrichtigt, dass die westlichen Geheimdienste Terroristen sowie die ihnen angeschlossenen „Weißhelme“ mit Giftstoffen versorgen.
Am Freitag hatte das US-Außenministerium erklärt, dass die Extremisten Ende November im syrischen Aleppo kein Giftgas eingesetzt hätten. Es soll sich angeblich um die Anwendung von Tränengas durch die syrischen Regierungstruppen gehandelt haben.
Der bewaffnete Konflikt in Syrien dauert seit 2011 an. Ende 2017 wurde der Sieg über die Terrormiliz „Islamischer Staat“* in Syrien und im Irak verkündet. In einigen Regionen dieser Länder dauern die Kämpfe gegen die Terroristen an. Die größte Aufmerksamkeit wird gegenwärtig der politischen Regelung, dem Wiederaufbau Syriens und der Rückkehr der Flüchtlinge gewidmet.
Seit 2014 führen die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten eine Operation gegen den „Islamischen Staat“ in Syrien und im Irak durch. Sie sind in Syrien ohne Zustimmung der Regierung in Damaskus tätig.
*Eine in Russland verbotene Terrorvereinigung
Quelle: Sputnik