Wenn das kein Erfolg gegen die „Flüchtlings“-Schlepperei ist: das von der Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ betriebene Schiff „Aquarius“ stellt nun den Betrieb ein, teilte die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ mit.
Die Österreich-Geschäftsführerin der Organisation, Laura Leyser, räumte jetzt der Zeitung gegenüber ein, daß man nach einer „gezielten Kampagne“ gegen die „Rettungs“aktionen im Mittelmeer, „angeführt von Italien und unterstützt von anderen EU-Staaten wie Österreich“, zu diesem Schritt gezwungen sei.
Die „Aquarius“ will in den letzten Jahren rund 29.000 „Flüchtlinge“ aus dem Mittelmeer geborgen und nach Italien und in andere EU-Länder gebracht haben.
Panama hatte dem Schiff zuletzt die Flagge entzogen. Diese Woche hatte auch die Schweiz dem Schiff verweigert, unter seiner Flagge auszulaufen. Seinen letzten Einsatz hatte es am 6. Oktober. Seither liegt die „Aquarius“ im Hafen von Marseille.
Das Ende komme zu „einem kritischen Zeitpunkt“, räumte die Österreich-Geschäftsführerin ein.