Am Montag, dem 17. Dezember, versammelten sich etwa tausend Menschen vor dem öffentlichen Medienunternehmen MTVA.
Mehrere Mitglieder der Oppositionsparteien des ungarischen Parlaments schlossen sich den Demonstranten an. Sie brachen in das Firmengebäude ein und forderten, dass die Demonstranten gehört wurden.
Der Vorsitzende der ungarischen Sozialistischen Partei, Bertalan Toth, sagte, dass die Forderungen der Demonstranten angehört werden müssen. Er besteht darauf, dass MTVA «kein privates Fernsehen» der Partei von Orban ist, sondern «Fernsehen des ungarischen Volkes, finanziert aus seinen Steuern».
Es gelang den Sicherheitsbeamten, zwei Oppositionelle aus dem Mediengebäude zu drängen. Ein Stellvertreter benötigte medizinische Hilfe.
Grund für die Proteste in Ungarn war das neue Arbeitsgesetz. Die Demonstranten sind mit der Annahme einer starken Zunahme der Überstundenarbeit und der Politik der Regierung von Premier Viktor Orban insgesamt nicht zufrieden.