Türkei: Erdogan drohte mit neuer Offensive gegen Kurden in Syrien

Gleichzeitig mit der Lieferung weiterer Militärausrüstungen an die Grenze zu Syrien hat der türkische Präsident erneut mit einer Offensive gegen die oppositionellen Kurden gedroht. Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur IRNA.

Wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu heute berichtete, sagte Recep Tayyip Erdogan bei einer Sitzung der Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung zur Vorstellung von Kandidaten für die Kommunalwahlen in Ankara: Die Türkei bemühe sich darum, Terrorgruppen wie die IS-Terrormiliz, die Gülen-Bewegung und die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK zu vernichten.

Ankara betrachte die oppositionellen Kurden als Terroristen, die die Sicherheit der Türkei bedrohen, so Erdogan.

Die türkische Armee hat umfangreiche Militärausrüstungen, darunter Panzer, Artillerie, Truppentransporter sowie Fahrzeuge mit Waffen und Munition an die syrische Grenze geschickt, nachdem Ankara vor Kurzem mit einer Militäroperation gegen syrische Kurden im Osten des Euphrat gedroht hatte.

Der türkische Innenminister Süleyman Soylu kritisierte vor einigen Tagen die Art und Weise des US-Vorgehens gegen die PKK und die kurdischen  Volksverteidigungseinheiten  (YPG) und bezeichnete diese Gruppen als die Haupt-Terrorgruppen, die für die Türkei gefährlich seien.