UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat am Dienstagabend den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, der Entsendung von 75 Beobachtern für die Überwachung des Waffenstillstandes in der jemenitischen Hafenstadt al-Hudaida, für einen Zeitraum von 6 Monaten, zuzustimmen.
Wie ausländische Diplomaten in der UNO berichteten, hat bisher noch keine Mitglied des UN-Sicherheitsrates seine Zustimmung zum Plan von Guterres geäußert. Der UN-Sicherheitsrat will am 20. Januar 2019 über den Antrag abstimmen.
Antonio Guterres forderte auch die Nachbarn des Jemen auf, den internationalen Beobachtern und Hilfskräften einen schnellen und reibungslosen Zugang in den Jemen zu ermöglichen.
Die anfängliche Kontrolle des in Schweden erzielten Waffenstillstands für al-Hudaida stand unter dem Kommando des pensionierten niederländischen Generals Patrick Cammaert, dessen 30-tägige Mission am 20. Januar 2019 endet. Die Zahl der UN-Kräfte, die unter der Aufsicht Cammaerts stehen, ist unklar. Aber die UNO erklärte, dass diese Kräfte nicht bewaffnet sind und keine einheitlichen Uniformen haben.
Der UN-Sondergesandte Martin Griffiths und UN-Nothilfekoordinator Mark Lowcock sollen heute (Mittwoch) dem UN-Sicherheitsrat ihre Berichte über die Lage im Jemen vorlegen.