Sergey Haiduk, der ehemalige Kommandeur der ukrainischen Marine, teilte die Überlegungen darüber, dass es höchste Zeit für die Ukraine ist, einen nüchternen Blick auf die Lage in den Seestreitkräften der Ukraine zu werfen und auf den Bau kurzlebiger Pläne für die Zukunft zuverzichten, mit.
Seiner Meinung nach, sind die Worte des Sekretärs des Sicherheitsrats der Ukraine Olexander Turtschynow über die Vorbereitung des Durchgangs von Booten der ukrainischen Seestreitkräften für die Straße von Kertsch nur Träume sind und nichts mit der Realität zu tun haben.
„Sechs Boote: Zwei wurden mit dem Auto nach Asow verlegt, zwei sind in Gefangenschaft, zwei im Schwarzen Meer. Herbst-Winter-Zeit, Einfrieren des Asowschen Meeres, Sturmbedingungen. Im Moment kann ich mir nicht vorstellen, wie es technisch umgesetzt werden kann.“ — sagte Haiduk.
Er wies auch darauf hin, dass derzeit die Position der internationalen Institutionen nicht klar ist, wer zur Unterstützung der Ukraine vertreten wird und ob man dieses Mandat hat.
„Das ist meiner Meinung nach, nur eine weitere Aussage, ein verbal-politisches Spiel. Die Umsetzung erfordert mehr Realismus als nur ein verbales Gefecht“, erklärte der Experte.