Das syrische Außenministerium hat die Äußerungen des türkischen Präsidenten Erdogan über die Schaffung einer Sicherheitszone im Norden Syriens aufs Schärfste kritisiert. Wie es im Bericht der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur SANA heißt, hat das syrische Außenministerium am Dienstag in einer Erklärung bekannt gegeben, dass das Vorgehen Erdogans zeige, dass die Türkei nur die Sprache der Besatzung und Aggression benutze.
In der Erklärung hieß es weiter, dass das Vorgehen der Türkei den grundlegendsten Prinzipien der Vereinten Nationen und ihrer Charta widerspreche.
Jede Handlung, welche die Souveränität Syriens verletze, werde als offensichtliche und feindliche Offensive und direkte Besetzung der syrischen Gebiete betrachtet. In der Erklärung wird betont, dass die syrische Regierung entschlossen sei, die territoriale Integrität des Landes zu schützen und sich jeder türkischen Besatzung entgegen zu stellen.
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte am Dienstag bekannt gegeben, dass die Türkei im Rahmen der Vereinbarungen, die er mit US-Präsident Trump getroffen habe, eine 32 Kilometer lange Sicherheitszone an der syrischen Grenze in Nordsyrien schaffen wolle.