Die pakistanische Regierung bemüht sich nach Angaben eines hohen iranischen Kommandeurs um die Freilassung der vor knapp vier Monaten entführten iranischen Grenzwächter. Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur ParsToday unter Berufung auf iranische Militärs.
Vor Kommandeuren der Wachtruppen der südiranischen Provinz «Buschehr» erklärte der Oberkommandeur der Grenzwachtruppen der Islamischen Republik Iran, General Ghassem Rezaie, am Donnerstag(heute), die entführten Grenzwächter sind wohlauf und fügte hinzu, das wichtigste Anliegen der Polizei der Islamischen Republik Iran sei derzeit die Freilassung der entführten Grenzwächter, aber bislang habe man keine Antwort von der Terrorgruppe erhalten.
General Rezaie sagte dazu weiter: Angesichts der 1000 Kilometer gemeinsamen iranisch-pakistanischen Grenze bestehe eine gute Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern auf verschiedenen Ebenen, aber die Kontrolle der pakistanischen Regierung über Grenzgebiete sei schwach.
Laut dem Oberkommandeur der Grenzwachtruppen der Islamischen Republik Iran sei die Regierung in Islamabad darum bemüht, ihre Kontrolle über das pakistanische Blutschistan zu verbessern. Er unterstrich: Die Aktivtäten von Terrormilizen an den gemeinsamen Grenzen sind den Völkern und Regierungen beider Länder unangenehm.
Terroristen haben Mitte vergangenen Oktober 14 iranische Grenzsoldaten im Grenzgebiet Lulakdan nahe der Stadt Mirjaveh in der südostiranischen Provinz Sistan und Baluchistan entführt.