US-Schatzministerium hat ein Ultimatum für den Öl-Kauf aus Venezuela gestellt

Wie die Zeitung «The Wall Street Journal» heute unter Berufung auf das US-Schatzministerium berichtete, dürfen die amerikanischen Unternehmen nur noch bis zum 28. April 2019 beim staatlichen venezolanischen Öl-Unternehmen Öl-Produkte kaufen.

Diese Genehmigung ist ein Teil der Anweisung, die Washington letzte Woche nach Verhängung von Sanktionen gegen das staatliche venezolanische Ölunternehmen ausgesprochen hat.

Das entscheidende Mittel, mit dem Washington den Druck auf Nicolás Maduro erhöht, sind neue scharfe Sanktionen gegen Venezuelas staatliche Ölgesellschaft PDVSA. US-Firmen, die weiter Öl in Venezuela einkaufen wollen, müssen den Kaufpreis auf Sperrkonten einzahlen, so das US-Schatzministerium.

Der Oppositionsführer, der direkt von den USA unterstütz wird, hat sich am 23. Januar zum Interimspräsidenten erklärt, was die Regierung in Venezuela als einen Putsch gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Nikolas Maduro bezeichnete. Währenddessen hat Maduro zum Widerstand gegen die US-Verschwörung aufgerufen.

Der US-Präsident Donald Trump hat Juan Guaidó als Übergangspräsidenten Venezuelas anerkannt und Sanktionen gegen Caracas verhängt.