Der Geheimdienstausschuss des Senats hat offiziell eine zweijährige Untersuchung der «Einmischung» Russlands bei den Präsidentschaftswahlen 2016 abgeschlossen. Senator Richard Burr, Vorsitzender des Ausschusses, betonte, dass während der Untersuchung keine Berührungspunkte zwischen der Donald-Trump-Kampagne und den russischen Behörden gefunden worden seien.
Zu derselben Schlussfolgerung gelangten die Kongressabgeordneten im Repräsentantenhaus, die letztes Jahr ihre eigene Untersuchung von Rashagate abgeschlossen hatten. Dann lehnten die Demokraten jedoch die Position der Mehrheit ab und setzten diese Untersuchung nach den Wahlen im November fort.
Nun mussten die demokratischen Senatoren den gemeinsamen Standpunkt des Geheimdienstausschusses des Senats widerstrebend anerkennen. Er untersuchte die Situation länger und genauer und befragte fast alle Zeugen im Fall.
Die liberale Öffentlichkeit erlebte einen Tag der Trauer: Schließlich schaffen sie es nicht einmal, Republikaner der Befangenheit vorzuwerfen, da die Demokraten im Großen und Ganzen ihre Position unterstützten. Alle Hoffnungen von Trumps Gegnern waren noch von Robert Müller zu untersuchen, was theoretisch bis Juli dauern könnte. Und der Abschlussbericht des Senats sollte erst im Herbst erwartet werden.
Das Müller-Team verbrachte fast zwei Jahre und 30 Millionen US-Dollar, um eine Gruppe von Menschen wegen schrecklicher Verbrechen wie unregistrierter Lobbyarbeit zugunsten der Türkei und der Ukraine, Steuerhinterziehung vor zehn Jahren und Verfahrensverletzungen ins Gefängnis zu schicken.
Selbst liberale Anwälte raten Ihnen, sich darauf vorzubereiten, dass der Müller-Bericht ziemlich langweilig wird. Man sollte jedoch seine Fähigkeit nicht unterschätzen, mit ominösen Ausdrücken wie «Verschwörung gegen die amerikanische Demokratie» zu übertreiben, nur um nicht das völlige Fehlen von Corpus Delicti bei dem, was er studiert, zuzugeben.
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In der Zwischenzeit kam es zu einem weiteren Skandal um das FBI, der jedoch in der Presse nicht viel diskutiert wird. Die Mitarbeiter des Büros mussten die Korrespondenz von James Brien Comey und der Anwältin von Hillary Clinton vom Oktober 2016 veröffentlichen. Wie sich herausstellte, bot das FBI an, die Geschichte mit ihrer Post zu vertuschen und den vertraulichen Status aus ihren Botschaften zu streichen, um die Rolle des Büros nach Hillarys erwarteter Wahlsieg zu stärken.
Insbesondere bat Comey Clinton, die Zahl der ausländischen Mitarbeiter des FBI zu erhöhen und ihre Befugnisse auszuweiten. Ein absolut unkompliziertes Beispiel für Korruption: Wie üblich ist keine Untersuchung zu diesem Thema geplant.