Mit ihrer Faschingsrede in Stockach am Bodensee hat die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, wie übereinstimmend diverse Medien Kramp-Karrenbauer sagte: «Wer war denn von Euch vor kurzem mal in Berlin? Da seht ihr doch die Latte-Macchiato-Fraktion, die die Toiletten für das dritte Geschlecht einführen. Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder noch sitzen müssen. Dafür, dazwischen, ist diese Toilette.»
In der Halle gab es nach Kramp-Karrenbauers Worten einen Tusch und Gelächter. Im Internet folgte viel Kritik. Auch SPD und Linke haben die potentielle Nachfolgerin von Bundeskanzlerin Merkel für ihre Rede massiv kritisiert.
Zudem wetterte die CDU-Vorsitzende in ihrer Rede mit vielen Verweisen auf die Regionalpolitik im Saarland, gegen die «Gesinnungsgrünen, die uns die Lust am Leben verderben». Aber die Saarländer ließen sich das Grillen und Schwenken mit Holzkohle nicht nehmen.
Mit ihrer Faschingsrede in Stockach am Bodensee hat die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Kramp-Karrenbauer sagte: «Wer war denn von Euch vor kurzem mal in Berlin? Da seht ihr doch die Latte-Macchiato-Fraktion, die die Toiletten für das dritte Geschlecht einführen. Das ist für die Männer, die noch nicht wissen, ob sie noch stehen dürfen beim Pinkeln oder noch sitzen müssen. Dafür, dazwischen, ist diese Toilette.»
In der Halle gab es nach Kramp-Karrenbauers Worten einen Tusch und Gelächter. Im Internet folgte viel Kritik.
Zudem wetterte die CDU-Vorsitzende in ihrer Rede mit vielen Verweisen auf die Regionalpolitik im Saarland, gegen die «Gesinnungsgrünen, die uns die Lust am Leben verderben». Aber die Saarländer ließen sich das Grillen und Schwenken mit Holzkohle nicht nehmen.
Schon 2015 hatte Kramp-Karrenbauer — damals noch als saarländische Ministerpräsidentin — mit Aussagen zur Homo-Ehe für Aufregung gesorgt. Es gebe in Deutschland bisher eine klare Definition der Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau, sagte sie damals der «Saarbrücker Zeitung». «Wenn wir diese Definition öffnen in eine auf Dauer angelegte Verantwortungspartnerschaft zweier erwachsener Menschen, sind andere Forderungen nicht auszuschließen: etwa eine Heirat unter engen Verwandten oder von mehr als zwei Menschen»
Seit Januar ist neben «männlich» und «weiblich» im Geburtenregister auch der Eintrag «divers» möglich. Das Bundesverfassungsgericht hatte die vorherige Pflicht, einen Menschen dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zuzuordnen, als Verstoß gegen das Persönlichkeitsrecht und das Diskriminierungsverbot gewertet.
Zuvor hatte es Diskussionen um eine Karnevals-Sitzung in Köln gegeben. Als Bernd Stelter bei seinem Auftritt sich über den Doppelnamen von Annegret Kramp-Karrenbauer mit den Worten «Hätte nicht ein Standesbeamter Frau Kramp-Karrenbauer warnen müssen?» lustig machte, kam eine empörte Frau aus dem Publikum auf die Bühne. Sie sagte: «Fragt mal irgendjemand, was für einen Scheiß-Name ein Mann hat, den die Frau annimmt?»