Kaum wurde in den USA widerlegt, dass es keine Beweise für eine angeblich «russische Einmischung» im US-Wahlkampf gibt, kriecht die nächste Lachnummer aus allen Löchern des westlichen Leitmedienstrichs hervor: AfD-Politiker und Bundestagsabgeordneter Markus Frohnmaier soll nach deren Phantasie unter absoluter Kontrolle der Russen stehen. Dieser dementiert diesen Unsinn, den natürlich alles westlichen Mainstreammedien unisono verbreiten.
Zugegeben, Frohnmaier hat sich seit 2014 nicht gerade zum Feind der Russen gemacht. Auftritte auf der Krim und Donbass brachten ihm bereits mediale Aufmerksamkeit ein. Und das war alles vor seiner Wahl zum Abgeordneten des deutschen Parlamentes. Seit wenigen Monaten haben sich die Medien auf den Politikern und seine Mitarbeiter eingeschossen. Immer wieder werden Lügen und Halbwahrheiten verbreitet. Dabei findet sich immer wieder ein Muster wieder, das jeden halbwegs preußischen Urgeist oder gesunden Menschenverstand zum Zweifel anregt: Angebliche Chatverläufe werden herangezogen, die man in Videos mit filmischer Kunst nachspielt, aber niemals im Original vorlegt. Aussagen aus fadenscheinigen Politprozessen werden als «Beweis» für die Nähe zum Terror herangezogen. Alles an Rabulistik kaum zu überbieten.
Das würde alles noch halbwegs glaubwürdig klingen, wenn es noch von halbwegs glaubwürdigen Medienhäusern stammen würde. Diese werden aber leider immer weniger in Deutschland. Und wir erinnern uns an den Relotius-Skandal: In selbgefälliger metaphorischer Onanie hatte sich der Spiegel versucht damit zu rühmen, dass er jahrelang auf die «Edelfeder» Claas Relotius hereingefallen ist. Gebessert hatte sich nichts. Gelogen wurde im Internet sowie gedruckt. Und wie man als Bundestagsabgeordneter mit Verfassungschutz und Bundesnachrichtendienst ausgerechnet total vom Russen kontrolliert werden soll, das ist mehr als nur märchenhaft.