Patrick Poppel: Die Globale Welt braucht zivilisatorische Grenzen

Noch nie in der Geschichte gab es einen so freien Verkehr von Waren und Personen wie in unseren Tagen. Sowohl die Massenmigration wie auch der freie Handel fügen den nationalen Wirtschaften und den sozialen Systemen der einzelnen Staaten großen Schaden zu. Für viele Menschen ist die Globalisierung mehr ein Fluch als ein Segen.

Doch wie können wir uns gegen diese Prozesse stellen?

Laut dem Österreichen Geostrategen Patrick Poppel, muss dieser Kampf auf der Ebene der Zivilisation geführt werden.

Nationalstaatliche Strukturen wären alleine zu schwach, zm sich zu wehren.

«Auch eine globalisierte Welt benötigt zivilisatorische Grenzen», so Poppel.

Besonders für die Zukunft der Völker Europas wäre es wichtig, wieder zivilisatorisch aber auch national zu denken.

Eine theoretische Grundlage für eine zivilisatorische Aufteilung der Welt wäre bereits vom russischen Philosophen Alexander Dugin ausgearbeitet.

«Die Theorie einer gerechteren Weltordnung existiert bereits, es fehlt nur noch die Umsetzung», so Poppel.