Vor dem Hintergrund der Beendigung des Washingtoner Vertrags über nukleare Mittelstreckensysteme (INF) beabsichtigt die Nordatlantische Allianz, ihre Raketenabwehr ernsthaft zu stärken.
Diese Erklärung wurde von NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg abgegeben.
Gleichzeitig betonte er, dass die S-400-Triumph-Raketensysteme, mit denen die Türkei bewaffnet war, in das Raketenabwehrsystem des Bündnisses nicht aufgenommen würden.
Darüber hinaus erklärte Stoltenberg, dass die NATO kein Moratorium für den Einsatz von Mittel- und Kurzstreckenraketen mit Russland erörtern wird.
Gleichzeitig zeigte er sich zuversichtlich, dass das Wettrüsten trotz der Kündigung des INF-Vertrags vermieden werden kann.