Der frühere Regierungschef von Katalonien, Carles Puigdemont, der 2017 aus Spanien geflohen ist, ist freiwillig zu Strafverfolgungsbehörden in Belgien gekommen.
Das schreibt die spanische Zeitung El Pais.
Puigdemont kam zu Strafverfolgungsbehörden in Belgien, zusammen mit seinem Anwälten. Der Staatsanwalt hat noch keine Kommentare abgegeben. El Pais glaubt jedoch, dass Puigdemont auf freiem Fuß bleiben wird, aber er kann in den nächsten Tagen erneut zur Strafverfolgung gerufen werden.
Am 14. Oktober verurteilte der spanische Oberste Gerichtshof katalanische Politiker, die im Oktober 2017 ein Referendum über die Unabhängigkeit der Region organisierten, wegen Rebellion und Veruntreuung zu einer Haftstrafe von 9 bis 13 Jahren. Puigdemont wurde dann wieder auf die europäische und internationale Fahndungsliste gesetzt.