Mindestens 151 von der türkischen Seite unterstützte Kämpfer der sogenannten Syrischen Nationalarmee (SNA, Freie Syrische Armee) wurden seit Beginn der Operation Friedensquelle getötet

Das teilte die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu am Donnerstag unter Berufung auf SNA-Kommandeure mit.
Nach Angaben von Anadolu wurden zusätzlich zu den 151 Toten insgesamt 559 Militante bei Zusammenstößen mit den syrischen demokratischen Streitkräften (SDF), den Volksschutzeinheiten (YPG) und der Syrisch-Arabischen Armee (SAA) verwundet.
Seit dem Start der Operation Friedensquelle ist es den von der Türkei unterstützten Militanten gelungen, zwei Grenzstädte der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) und der Kurdischen Volksmiliz (YPG) zu erobern. Dazu gehören Ras Al-Ayn und Tal Abyad.
Während sie versuchten, ihre Präsenz auf andere Gebiete auszudehnen, wurden sie kürzlich von der SDF und der SAA während eines Angriffs auf die Schlüsselstadt Tal Tamr zurückgewiesen.
Zunächst gelang es ihnen, mehrere Gebiete zwischen Tal Tamr und Ras Al-Ayn zu erobern. Die Verlagerung schwerer Waffen an diese Front setzte dem militanten Vormarsch jedoch schnell ein Ende.