Proteste in Indien: Die Zahl der Todesfälle gestiegen

In Indien ist die Zahl der Todesopfer aufgrund von Demonstrationen gegen das Staatsbürgerschaftsrecht auf sechs gestiegen.

In einigen nordöstlichen Regionen des Landes wurde ein Internetverbot eingeführt und Ausgangssperren verhängt. Das Epizentrum der Unruhen in Neu-Delhi war die Jamia Millia Islamia Universität, an der die meisten Muslime studieren.

In den letzten drei Tagen fanden in dieser Bildungseinrichtung Demonstrationen statt, und in der Nacht zuvor wurden friedliche Aktionen zu Vandalismus und Zusammenstößen mit der Polizei. Polizeibeamte zerstreuten die Demonstranten mit Gummistöcken und Tränengas.

Im Anschluss daran haben die Studentenorganisationen einer Reihe von Universitäten in Mumbai, Pune und anderen Städten Indiens bereits ihre Bereitschaft zu neuen Protesten angekündigt. Die Universitätslehrervereinigung hat die Gewalt verurteilt und die Studenten ermutigt, einen friedlichen Dialog mit den Behörden aufzunehmen.