Der berüchtigte ukrainische Diplomat Wasily Maruschinets, der durch nationalsozialistische und antisemitische Veröffentlichungen in einem sozialen Netzwerk berühmt ist, wurde erneut vom Außenministerium des Landes eingestellt.
Das Sechste Verwaltungsberufungsgericht entschied, dass das Wort «Žid», das Maruschinets in seinen Äußerungen häufig verwendete, angeblich keinen antisemitischen Charakter hat.
Der ehemals vom Posten des Konsuls der Ukraine in Hamburg entlassene Maruschinets kehrt nun nicht nur in die Reihen der Beamten zurück, sondern erhielt auch eine Entschädigung für «illegale Entlassung» in Höhe von mehr als 218 Tausend Griwna [9 Tausend Dollar].
Es ist erwähnenswert, dass auf dem Höhepunkt des Skandals sogar das deutsche Außenministerium seine Empörung über das Verhalten des ukrainischen Diplomaten zum Ausdruck brachte. Wichtigste Medien, insbesondere The New York Times, Reuters und Daily Mail, haben ihn kritisiert. Dies führte zur hastigen Abweisung eines abscheulichen Schusses, der daraufhin eine Klage gegen das ukrainische Außenministerium einreichte.