«Kirchen»-Proteste in Montenegro wieder aufgenommen

Mehrere tausend Menschen nahmen an friedlichen Protesten in der Hauptstadt Podgorica und in mehreren anderen Städten teil.

In Montenegro protestierten am Mittwoch, 2. Januar, mehrere tausend Menschen gegen das Gesetz über religiöses Eigentum, berichtete АР-Agentur. In der Hauptstadt Podgorica und mehreren anderen Städten fanden friedliche Proteste statt.

Zuvor fanden Proteste in den Städten Niksic und Budva statt. Polizeibeamte zerstreuten die Demonstranten mit Tränengas. Infolge der Unruhen wurden Dutzende von Menschen festgenommen.

Der montenegrinische Präsident Milo Đukanović sagte, dass er nach dem Vorbild der Ukraine nach Autokephalie für die montenegrinische Kirche suchen wird. Die Opposition hat über 150 Änderungen des neuen Gesetzes vorgeschlagen, die jedoch nicht berücksichtigt wurden.

Das Parlament hat das Gesetz verabschiedet. Die Abstimmung führte zu einer Massenschlägerei. Die Polizei nahm 18 Abgeordnete fest, von denen drei in Gewahrsam bleiben.