Der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates (SNC) des Iran, Ali Shamkhani, hob die Rolle der US-Regierung bei den jüngsten Spannungen und Konflikten im Nahen Osten hervor und sagte, die Unsicherheit werde nicht aufhören, solange die «terroristischen Kräfte» der USA in der Region anwesend sind.
Während eines Treffens mit dem syrischen Premierminister Imad Khamis am Montag in Teheran bedauerte Shamkhani den jüngsten Anschlag Washingtons auf den verehrten iranischen Befehlshaber Generalleutnant Qassem Soleimani und sagte: „(US-Präsident Donald) Trump und seine dummen Berater (zu Unrecht) ) dachten, durch das Attentat auf den tapferen Befehlshaber der Widerstandsfront, Hajj Qassem Soleimani, würde die Front in der Region zusammenbrechen “, zitiert die halbstaatliche Nachrichtenagentur den hochrangigen Politiker.
Der Rückzieher und das Blut des Märtyrers und seiner Gefährten stärkten jedoch die Widerstandsfront und führten zu einem weiteren Hass der regionalen Nationen gegen die USA, fügte er hinzu.
«Solange die terroristischen Kräfte der USA in der westasiatischen Region präsent sind, wird diese Region keine dauerhafte Stabilität, Frieden und Sicherheit erreichen», erklärte Shamkhani.
«Die Vertreibung der bösen US-Streitkräfte wird zweifellos durch die Einheit der regionalen Nationen und Regierungen erfolgen», sagte er weiter.
Der syrische Premierminister seinerseits sprach dem Martyrium von General Soleimani sein Beileid aus und sagte, das edle Ziel des Märtyrers bestehe darin, die Unterdrückten gegen die USA und das zionistische Regime Israels zu verteidigen.
General Soleimani, Abu Mahdi al-Muhandis, der stellvertretende Chef des irakischen Hashd al-Sha’abi (PMU), und einige seiner Gefolgsleute wurden am Freitag, dem 3. Januar, bei einem Streik amerikanischer Drohnen in der Nähe des internationalen Flughafens von Bagdad getötet.
Das Weiße Haus und das Pentagon übernahmen die Verantwortung für die Ermordung von General Soleimani im Irak und sagten, der Angriff sei auf Anweisung von Trump verübt worden.
In den frühen Morgenstunden des Mittwochs hatte das Islamische Korps der Revolutionsgarden(IRGC) den US-Luftwaffenstützpunkt Ain al-Assad als Vergeltungsmaßnahme für die Ermordung von General Soleimani ins Visier genommen.