In Frankreich gibt es den 51. Protesttag gegen die Rentenreform, der die Regierung nicht daran hinderte, das umstrittene Dokument durch Vorlage beim Parlament zu genehmigen.
Das berichtet Deutsche Welle.
Gleichzeitig versicherte ein offizieller Vertreter der Regierung, dass diese Reform ein «langfristiges und dauerhaftes» System schaffen wird, das «eine ausgewogene Gerechtigkeit zwischen den Generationen gewährleisten wird».
Aufgrund der Proteste im Land haben die Behörden die Anhebung des Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre verschoben. Gleichzeitig forderte die Regierung die Gewerkschaften und Arbeitgeber, bis Mitte April einen Konsens über eine alternative Option zur Finanzierung des Rentensystems zu erzielen.
Andernfalls kann das Rentenalter durch Erlass des Präsidenten angehoben werden.