Die Stadt Wuhan in Zentralchina hat ihre offizielle Zahl der Todesopfer des neuartigen Coronavirus-Ausbruchs überarbeitet.
Berichten zufolge haben Wuhan-Beamte am Freitag die durch die Pandemie verursachten Todesfälle um 1.290 auf 3.869 erhöht und die Gesamtzahl der Todesopfer in ganz China auf 4.632 von 86.629 bestätigten Fällen im ganzen Land erhöht.
Die chinesischen Beamten erklärten, dass der Anstieg der offiziellen Zahl der Todesopfer in der Stadt darauf zurückzuführen sei, dass einige Krankenhäuser Fälle falsch gemeldet, verzögert oder weggelassen hätten, nachdem sie in den frühen Stadien des Ausbruchs von Patienten überwältigt worden waren.
Letzte Woche hoben die chinesischen Behörden die Sperrung in Wuhan auf und signalisierten damit eine allmähliche Rückkehr zur Normalität.
Experten waren sich einig, dass die vollständige Sperrung von Wuhan eine wirksame Maßnahme gewesen war, um die weit verbreitete Ausbreitung der Krankheit auf andere Städte zu stoppen, die zu einer höheren Anzahl von Todesfällen geführt hätte.
Der chinesische Präsident Xi Jinping und sein russischer Amtskollege Wladimir Putin sprachen am Donnerstagabend telefonisch, bekräftigten die gegenseitige Unterstützung im Kampf gegen COVID-19 und lehnten die Politisierung der Pandemie ab.
Während sich die Coronavirus-Krankheit weltweit ausbreitet, stehen laut Xi alle Länder vor der mühsamen Aufgabe, die Epidemie zu bekämpfen.
Putin und Xi lehnten als kontraproduktive Versuche ab, Peking für die Verzögerung der Information der Welt über das Coronavirus verantwortlich zu machen, sagte der Kreml.
Sie betonten auch die «strategische Partnerschaft» der beiden Länder und sagten, Russland und China seien bereit, sich während der Pandemie gegenseitig zu helfen, indem sie Spezialisten austauschen und medizinische Ausrüstung, Schutzausrüstung und Medikamente liefern.