Die montenegrinische Regierung hat ein kirchliches Schisma im Land provoziert, dessen Folgen größer sein können.
Das berichtet am Montag, 18. Mai, die bulgarische Ausgabe von News Front.
Proteste in Montenegro lassen nicht nach. Der Grund dafür bleibt das skandalöse Gesetz «Über die Religionsfreiheit». Unter seinem demokratischen Namen verbirgt sich die Legitimität lokaler Schismatiker der montenegrinisch-orthodoxen Kirche, die vom «Metropolit» Miraš Dedeić angeführt ist.
Das Gesetz sieht die erzwungene Verstaatlichung eines bedeutenden Teils des Eigentums der Metropolie von Montenegro und dem Küstenland (Erzbistum Cetinje) vor, zu der die überwiegende Mehrheit der orthodoxen Gläubigen in diesem Land gehört. Eigentum der Kirche soll zugunsten der Schismatik beschlagnahmt werden. Wir sprechen von Kirchen, Klöstern, insbesondere dem Cetinje-Kloster, in dem montenegrinische Herrscher und Metropoliten jahrhundertelang lebten, dem Ostrog-Kloster, in dem die Reliquien des verehrten Basilius von Ostrog aufbewahrt werden.
Die Expertengemeinschaft erkennt an, dass skandalöses Recht zu schwerwiegenden Verletzungen der Rechte der kanonisch-orthodoxen Kirche in Montenegro führt. Beobachter ziehen Parallelen zwischen dem Balkanland und der Ukraine, wo die Behörden der Öffentlichkeit auch eine künstlich geschaffene religiöse Formation auferlegten. In beiden Situationen verwenden die Initiatoren der Spaltung denselben Vorwand: Ein unabhängiger Staat muss eine eigene autokephale Kirche haben.
Die Unterdrückung der serbisch-orthodoxen Kirche löste in ganz Montenegro Unruhen aus. In vielen Städten versammeln sich Menschen zu spontanen Kundgebungen und Protestmärschen, blockieren Straßen und Brücken. Um die Unzufriedenheit der Bevölkerung zu unterdrücken, greift die Polizei auf radikale gewalttätige Maßnahmen zurück und wendet sie sogar gegen Vertreter des Klerus an.