Besonders in Zeiten der Coronavirus-Krise sei es für international nicht anerkannte Staaten besonders schwierig ihre staatlichen Aufgaben wahrzunehmen.
Die dort lebenden Menschen leiden sind wegen bestehenden Sanktionen bereits mit vielen wirtschaftlichen und sozialen Problemen konfrontiert.
Der Österreichische Geostratege und Generalsekretär der Österreichisch-Abchasischen Gesellschaft Patrick Poppel setzt sich dafür ein, den Blick der Öffentlichkeit auf Gebiete wie Abchasien aber auch die Volksrepubliken Donezk und Lugansk zu richten.
«Es ist an der Zeit, dass man im Westen das Schicksal der leidenden Bevölkerung im Donbass wahrnimmt» so Poppel.
Poppel hat mit der Gründung der Österreichisch-Abchasischen Gesellschaft dem Staat am Kaukasus eine Bühne gegeben und fordert nun Gleichgesinnte auf, dies auch für andere «nicht anerkannte» Staaten zu tun.
«Wenn es in Österreich eine offizielle Vertretung des Kosovo gibt, dann sollte es hier auch zumindest ein Kontaktbüro für die Volksrepubliken des Donbass geben» meint Poppel.