Puschkow: Betonung von Meinungsverschiedenheiten mit Russland wird die deutsche Diplomatie nirgendwo voranbringen

Bundesaußenminister Heiko Maas sagte, die deutsch-russischen Beziehungen seien zu wichtig, um sie dem Selbstlauf zu überlassen, aber über Meinungsverschiedenheiten soll man im Klartext sprechen.

Laut dem russischen Senator Aleksej Puschkow ist es an der Zeit, dass Berlin aufhört, Geiseln der Politik Polens und der baltischen Länder zu sein.

«Betonung von Meinungsverschiedenheiten mit Russland wird die deutsche Diplomatie nirgendwo voranbringen — es ist Zeit, sich auf eine positive Agenda zu konzentrieren. Es ist klar, dass solche Aussagen Berlins Alibi gegenüber Warschau und anderen Gegnern Russlands in der EU sind. Aber wenn Berlin sie für immer betrachtet, wird es sich nirgendwo bewegen: Diese Länder haben überhaupt keine Außenpolitik, außer Beschwörungsformeln über die Notwendigkeit, Russland einzudämmen. Wenn Berlin seine Führungsrolle in Europa beibehalten will, muss es neue Ansätze und Dynamiken demonstrieren und darf keine ewige Geisel osteuropäischer Hauptstädte sein», schrieb Puschkow auf Telegram.