USA: Demokrat Schiff behauptet, Russland stecke hinter der E-Mail-Affäre von Bidens Sons Hunter

Es sind wieder diese nervigen Russen … zumindest laut dem US-Demokraten Adam Schiff. Am Freitag behauptete der Vorsitzende des House Intelligence Committee, auf deutsch etwa der Geheimdienstausschuss, dass eine Reihe von Räuberpistolen im Zusammenhang mit Hunter Bidens Geschäftsbeziehungen Teil einer Desinformationskampagne «aus dem Kreml» seien, um den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden zu beschmutzen.

Der kalifornische Demokrat beantwortete Fragen zur Herkunft von E-Mails, die auf einem Laptop gefunden wurden, der angeblich dem Sohn des demokratischen Kandidaten Joe Biden gehört. Darüber schrieb unter anderem die konservative Zeitung New York Post.

Schiff sagte, Russland habe ein «offensichtliches Interesse» daran, Biden zu verunglimpfen, und möchte, dass Donald Trump gewinnt.

«Ich denke, wir wissen, wer die treibende Kraft hinter diesem Abstrich war, es war der Präsident und der Kreml», sagte er und nannte ihn «das Geschenk, das nicht aufhört zu geben» für Moskau.

Ein Teilprotokoll lautet wie folgt:

WOLF BLITZER: Überrascht es Sie überhaupt, dass diese Informationen, die Rudy Giuliani sehr gut verkauft, mit einer Art Desinformationskampagne der russischen Regierung in Verbindung gebracht werden könnten?

VORSITZENDER ADAM SCHIFF: Wir wissen, dass dieser ganze Abstrich auf Joe Biden aus dem Kreml stammt. Das ist seit weit über einem Jahr klar, seit sie diese falsche Erzählung über diesen Vizepräsidenten und seinen Sohn vorantreiben. Die Idee, dass der Präsident, der Anwalt des Weißen Hauses und andere darauf aufmerksam gemacht wurden, dass Giuliani vom russischen Geheimdienst und vom russischen Geheimdienst benutzt wurde, im Sinne eines Treffens mit einem Agenten des Kremls und der Verbreitung dieser Kreml-Erzählung, der Idee, dass sie Es war ziemlich atemberaubend, diese Kreml-Erzählung während des Amtsenthebungsverfahrens zu kennen und immer noch auf dem Boden des Senats zu halten. Aber zu diesem Zeitpunkt können wir nichts schockieren, was diese Regierung tut, egal wie scharfsinnig sie ist.

Russland soll also wieder einmal hinter einer Geschichte stecken, die spätestens seit dem Maidan-Putsch von 2014 öffentlich bekannt wurde, wenngleich westliche Leitmedien diesen Fall nicht so gerne aufgegriffen haben. Bereits vor vier Jahren gaben die Demokraten Russland die Schuld an der Wahlniederlage, nachdem WikiLeaks sämtliche E-Mails aus dem Dunstkreis von Hillary Clinton veröffentlichhte. Dabei ging es ebenfalls um Korruption, Terrorismusfinanzierung, Kinderhandel und Pädophilie.