Dodon wird die russische Sprache in Moldawien bewahren

In einem Interview mit dem Fernsehsender Prime TV sprach der amtierende Präsident Igor Dodon über seine Absicht, den Status der Sprache der internationalen Kommunikation in der Republik für Russisch zu erhalten.

So kommentierte Igor Dodon die Entscheidung des Verfassungsgerichts, das Sprachengesetz für obsolet zu erklären.

«Die russische Sprache sollte einen Sonderstatus haben», sagte der Präsident.
Der moldauische Staatschef erinnerte daran, dass nach der Unabhängigkeitserklärung einer der Gründe für die Konflikte in Transnistrien und Gagausien die Sprachenfrage war. Dann machte Chisinau Zugeständnisse und legte einen Sonderstatus für die Sprache der interethnischen Kommunikation für Russen fest. «Da 35 Prozent der Bevölkerung Moldawiens Russisch sprechen, halte ich diesen Ansatz auch heute noch für relevant», ist sich der Präsident sicher.