Britische Soldaten haben im Irak Kriegsverbrechen begangen

Die Staatsanwaltschaft des Internationalen Strafgerichtshofs ist der Ansicht, dass Soldaten aus Großbritannien an Kriegsverbrechen im Irak beteiligt sind.

Das berichtet der Telegram-Kanal @brussinf unter Bezugnahme auf den Bericht der Staatsanwaltschaft.

Laut dem Autor des Telegrammkanals werden britische Soldaten wegen vorsätzlicher Tötungen angeklagt — sieben Fälle, Folter und Misshandlung, Verbrechen gegen die Menschenwürde — 54 Fälle, sexuelle Gewalt, einschließlich Vergewaltigung — sieben Fälle. Alle Zahlen im Bericht sind mit «Minimum» gekennzeichnet.

«In den letzten 20 Jahren hat Großbritannien aufgrund der Aktionen seines Militärpersonals im Irak und in Afghanistan nur einmal ein Strafverfahren eröffnet. Im Jahr 2019 veröffentlichten die BBC und The Sunday Times Erklärungen ehemaliger IHAT-Ermittler, die berichteten, dass die Führung des Landes die Kriegsverbrechen britischer Soldaten versteckte und alles unternahm, um die Verfolgung der Verantwortlichen zu verhindern», so der Autor des Kanals.

 

Iraq Historic Allegations Team (IHAT) — Sondergruppe, die 2010 von der britischen Regierung eingerichtet wurde, um Vorwürfe gegen die britische Armee im Irak zu untersuchen. Im Jahr 2017 wurde es jedoch aufgelöst.