Dänisches Unternehmen zog sich aufgrund von Sanktionsdruck aus dem Nord Stream 2-Projekt zurück

Dänisches Ingenieur- und Managementberatungsunternehmen Rambøll Group weigerte sich aus Angst vor US-Sanktionen, sich weiterhin am Bau der Nord Stream 2-Gaspipeline zu beteiligen.

Das gab die Zeitung Politiken bekannt.

Laut der Zeitung wird Ramboll aus Angst vor Sanktionen nicht an der Fertigstellung der Gaspipeline teilnehmen. Ramboll lehnte es jedoch ab, diese Informationen zu kommentieren.

«Leider werden wir dies nicht kommentieren», sagte ein Unternehmenssprecher.

Das Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2 umfasst den Bau von zwei Leitungen mit einer Gesamtkapazität von 55 Milliarden Kubikmetern pro Jahr von den Küsten Russlands über die Ostsee nach Deutschland.