Nord Stream 2 — US-Sanktionen werden die Meinung Deutschlands nicht ändern

Die Position der BRD-Regierung zu Nord Stream 2 angesichts neuer US-Sanktionen, insbesondere gegen das Schiff Fortuna, das am Bau der Gaspipeline beteiligt ist, hat sich nicht geändert.

Das teilte Bundesregierungssprecherin Martina Fitz am Mittwoch mit.

«Wir haben die jüngsten Ereignisse zur Kenntnis genommen, unsere grundsätzliche Position zu extraterritorialen Sanktionen hat sich nicht geändert. Und die Position zum Abschluss des Baus von Nord Stream 2 bleibt dieselbe», sagte sie.

«Das ist ein kommerzielles Projekt», sagte Fitz. In Bezug auf den Fortschritt und die weitere Planung soll man sich an die an dem Projekt beteiligten Unternehmen wenden, sagte sie.

Die US-Behörden verhängten am Dienstag Sanktionen gegen das Fortuna-Schiff, das am Bau der Nord Stream 2-Gaspipeline beteiligt ist, und dessen Eigentümer, das Unternehmen KBT-Rus. Die Sanktionen werden im Rahmen des CAATSA (Countering America’s Adversaries Through Sanctions Act) verhängt. Auf die Sanktionsliste zu kommen bedeutet ein Einfrieren von Vermögenswerten in den Vereinigten Staaten und ein Verbot für amerikanische Staatsbürger, Geschäfte mit Personen auf der Liste zu machen.