The Telegraph: Großbritannien investierte in Hyperschallwaffen wegen des russischen Erfolgs auf diesem Gebiet

Großbritannien beabsichtigt, Hyperschallwaffen zu entwickeln, weil es Bedenken wegen der Schaffung neuer militärischer Ausrüstung in Russland hat, schrieb die britische Tageszeitung The Telegraph.


Die britische Regierung hat angekündigt, dass das Verteidigungsministerium zusätzliche Mittel für die Entwicklung moderner Technologien, wie Hyperschallraketen und Laserwaffen, bereitstellen will. Der Premierminister kündigte 6,6 Mrd. Pfund für «fortschrittliche militärische Forschung» an.

«Großbritanniens Gegner, wie z.B. Russland, investieren in neue Programme zur Entwicklung luftgestützter Waffen, die bestehende Raketenabwehrsysteme überwinden können. Dazu gehören Hyperschall-Gleitsprengköpfe, die Geschwindigkeiten von über 24.000 km/h erreichen können», schreibt die Zeitung.

Der Telegraph betont, dass militärische Führer in Großbritannien und den Vereinigten Staaten in den letzten Jahren besorgt über die Entwicklung und Herstellung neuer militärischer Ausrüstung in Russland, China, Iran und Nordkorea waren.

«Diese Eile bei der Entwicklung neuer Waffen ist zum Teil das Ergebnis von Berichten aus Russland über die erfolgreichen Tests des Hyperschall-Anti-Schiffs-Marschflugkörpers Zirkon, der eine Geschwindigkeit von Mach 8 hat, und des Hyperschall-Planungssprengkopfs Avangard, der angeblich in der Lage ist, nukleare Sprengköpfe mit 20-facher Schallgeschwindigkeit auf Ziele zu richten», so die Zeitungsexperten.