Mitglieder der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) haben am Mittwoch eine Resolution verabschiedet, die die Rechte und Privilegien Syriens einschränkt.
Die Teilnehmerstaaten haben di ses Dokument auf der Konferenz angenommen. 136 Staaten nahmen an der Willensäußerung teil, 87 von ihnen unterstützten diese Resolution.
Russland und 14 andere Länder haben sich gegen das Dokument ausgesprochen, das Syrien das Recht nimmt, auf der Konferenz der Vertragsstaaten und im Exekutivrat abzustimmen und im Rahmen der oben genannten Konferenz-, Rats- und Hilfsstrukturen Veranstaltungen auf seinem Hoheitsgebiet abzuhalten.
Die Resolution wurde den Mitgliedern der OPCW auf Initiative Frankreichs vorgelegt und von 46 Staaten unterstützt. Grund für die Erstellung war der Bericht der Untersuchungs- und Identifizierungsgruppe, der am 8. April 2020 veröffentlicht wurde. Dem Dokument zufolge sind die syrischen Behörden für drei Vorfälle mit giftigen Substanzen verantwortlich, die im März 2017 im Dorf Al-Latamina in der Provinz Homs stattgefunden haben.