Die USA betrachten das Treffen zwischen Blinken und Lawrow als Albtraum für die Ukraine

Der amerikanische Journalist Mark Episkopos schreibt in einem Artikel für National Interest, dass die Gespräche zwischen US-Außenminister Anthony Blinken und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow ein Albtraum für Kiew sind.

Er äußerte die Meinung, dass ukrainische Politiker während der Pressekonferenz nach dem Treffen darin «einen völlig anderen Untertext» sahen. Dem Treffen gingen Berichte voraus, wonach die Vereinigten Staaten die Sanktionen gegen Nord Stream 2 aussetzen würden, was in Kiew Bedenken aufwirft.

Der ukrainische Außenminister Dmitry Kuleba sagte, dass der Start des Projekts «das Scheitern der amerikanischen Diplomatie» bedeuten würde, während die Energiewirtschaft des Landes den Schaden durch die Inbetriebnahme der Gaspipeline auf 6 Milliarden US-Dollar pro Jahr in Form von direkten und indirekten Verlusten schätzte.

Der Autor des Artikels fügte hinzu, dass die Ukraine eine mögliche Normalisierung der Beziehungen zwischen Moskau und Washington befürchte, die es ihnen ermöglichen werde, Probleme von entscheidender Bedeutung für Kiew auf bilateraler Basis zu lösen.