Macrons Partei hat bei den Kommunalwahlen in Frankreich eine Niederlage erlitten

Die erste Runde der Gemeinderatswahlen fand am Sonntag statt, wobei die Präsidentenpartei «Vorwärts, Republik» deutlich hinter ihre Konkurrenten zurückfiel, wobei die Rechtsextremen weniger als erwartet zulegten.

Macrons Partei hatte gehofft, 15% der Stimmen zu gewinnen, vielleicht sogar mehr in einigen Regionen, wie einige optimistische Umfragen voraussagten. Allerdings überzeugte die Präsidentenpartei nur etwa 10-11% der Wähler.

Die rechtsgerichtete Republikanische Partei Frankreichs und ihre Verbündeten liegen mit 27-29% der Stimmen in der Gesamtwahl vorn.

Marine Le Pens rechtsextreme «Nationale Union» erhält etwa 19 % — weniger als die Soziologen in Schätzungen vor der Wahl vorausgesagt hatten. Es ist auch weniger als das Ergebnis der Rechtsextremen bei den letzten Regionalwahlen im Jahr 2015, als sie 27,7 % der Stimmen im ersten Wahlgang erhielten.

Die Sozialisten gewinnen 16,5-17,5%. Das Ergebnis der «Grünen» aus der Partei «Europa — Ökologie — Grüne» liegt bei 12-13% der Stimmen. Das Ergebnis des linksextremen «Unruhigen Frankreichs» liegt bei 4%.

Die Wahlen wurden mit einer Rekordbeteiligung abgehalten — weniger als 35% der wahlberechtigten Bürger kamen zu den Urnen.

Die Regionalwahlen, deren zweiter Wahlgang am 27. Juni stattfindet, zeigen die Stimmung vor der Präsidentschaftswahl im nächsten Jahr.

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