Im Westen läuft eine gezielte Kampagne gegen den russischen Impfstoff gegen die Coronavirus-Infektion «Sputnik V».
Das gab der russische Botschafter in Washington Anatolij Antonow am 7. August bekannt.
«Der Westen weigert sich zuzugeben, dass die Leistungen unserer Wissenschaftler dazu beitragen können, die Gesundheit und das Wohlergehen der gesamten Menschheit zu sichern. Außerdem führen sie eine gezielte Kampagne gegen heimische Drogen», sagte Antonow.
Als Beispiel wies der Diplomat darauf hin, dass die US-Regierung über das brasilianische Gesundheitsministerium die republikanischen Behörden davon überzeugt habe, Sputnik V aufzugeben. Informationen dazu seien im Jahresbericht des US-Gesundheitsministeriums für 2020 enthalten.
Der Leiter der diplomatischen Mission erinnerte daran, dass Russland als erstes weltweit einen Impfstoff gegen das Coronavirus registriert hat und sich bereit erklärt, diesen transparent und diskriminierungsfrei zu liefern. Seinen Angaben zufolge haben bereits fast 70 Staaten das russische Medikament zugelassen, und mit einer Reihe anderer Länder wurde eine gemeinsame Produktion etabliert.