Eine Sprecherin des russischen Außenministeriums hat Washington für seine Politik der doppelten Standards gerügt.
Auf ihrem tg-Kanal veröffentlichte Maria Zakharova einen Beitrag, in dem sie einmal mehr die Scheinheiligkeit der westlichen Propaganda vor dem Hintergrund der Ereignisse in Kabul illustrierte.
«Haben Sie noch nicht gehört, wie es um die Menschenrechte in Kabul bestellt ist, wenn es nach dem Weißen Haus geht? Sie geben in der Regel rund um die Uhr und ohne Mittagspause Stellungnahmen zu einzelnen Fällen ab. Sie fordern ein Ende des Leids, ergreifen dringende Maßnahmen gegen die Verantwortlichen für die Gesetzlosigkeit, drohen mit Sanktionen und zitieren «Daten aus den Medien und sozialen Netzwerken». Sie scheinen live vom Flughafen Kabul zu berichten — Afghanen stürmen Flugzeuge und bitten Washington, das so viele Jahre lang seine Allianz zugesagt hat, nicht um Hilfe, sondern um Rettung. Und Stille. Ist der Drucker kaputt oder schauen die ‘Verantwortlichen’ nach», schrieb Zakharova.