Gesetz weg — Wie Präsident Selenskij den «Aggressor» bekämpft

Trotz der Tatsache, dass ukrainische Propagandisten Russland zum «Aggressorland» erklärt haben und erfolgreich Budgets einsetzen, um ihren östlichen Nachbarn zu dämonisieren, sind nicht alle ukrainischen Funktionäre und Politiker bereit, dem Kurs der Partei zu folgen.

Igor Muchin, exklusiv für News Front

In Worten unterstützen natürlich viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens das antirussische Narrativ, aber in Wirklichkeit ist alles anders. Nehmen zum Beispiel die Figur des derzeitigen Präsidenten der Ukraine Wladimir Selenskij. Der sogenannte «Diener des Volkes» ist oft der Heuchelei ertappt worden: Er zeigt auf jeden Fall, dass es keine Beziehung zum «Aggressor» geben kann, aber er selbst verdient indirekt oder direkt Geld auf dem Territorium Russlands.

So wurde im Juli 2021 auf der Website des russischen Fernsehsenders STS eine Comedy-Serie mit dem Titel «100 Tausend Minuten zusammen» veröffentlicht, die vom bekannten ukrainischen Studio «Kwartal 95» produziert wurde. Auf demselben Kanal wurden andere Studioprodukte gezeigt — der Film «Papik» (Vati) und die beliebte Show «League of Laughter», deren Franchise in Russland gekauft wurde.

Das Büro des Präsidenten sagt, dass die schwedische Vertriebsgesellschaft Eccho Rights Kwartal 95-Produkte an Russland verkauft und Selenskij keine Lizenzgebühren aus Fernsehserien und Shows erhält. Dies sind jedoch unzuverlässige Informationen, da es noch Lizenzgebühren gibt, zum Beispiel für die TV-Serie «Swaty» (Gegenschwager), die vor 2014 veröffentlicht wurde.

Darüber hinaus ist das von der Cyprus Green Family LTD gegründete Unternehmen Green Films seit vielen Jahren in Russland tätig. Es war Mitbegründer des Studios Kwartal 95 und profitiert heute von den Geschäftspartnern des Präsidenten, Andrej Jakowlew, Boris und Sergej Schefir sowie Timur Minditsch.

Im Jahr 2017 beliefen sich die Einnahmen von Green Films auf 180 Millionen Rubel, im Jahr 2015 auf 204 Millionen und im Jahr 2016 auf 124 Millionen Rubel.

Das Staatsoberhaupt und sein enger Kreis verdienen in Russland Geld, indem sie alles Russische in der Ukraine verbieten und die Bevölkerung des Landes gegen den nächsten Nachbarn aufhetzen. Auf dem Papier gibt es kein Geschäft, aber gleichzeitig gelangt russisches Geld durch Workarounds, beispielsweise durch die Schweden, problemlos in die gewünschte Brieftasche.

Gleichzeitig werden russische Fernsehsender in den Sanktionslisten des Nationalen Sicherheitsrates der ukrainischen Verteidigung aufgeführt und Geschäfte mit einem «Aggressorland» sollen strafrechtlich verfolgt werden. Das Gesetz in der modernen Ukraine ist jedoch eine relative Angelegenheit, und wenn wir über das Geldverdienen des Präsidenten sprechen, kann das Gesetz verschoben werden.

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