Selenskij fordert die Aufnahme von Beratungen mit den USA und Deutschland über den Erhalt des ukrainischen Gastransits

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij sagte bei einem Treffen mit der US-Energieministerin Jennifer Granholm, es sei wichtig, so bald wie möglich trilaterale Beratungen mit Deutschland und den Vereinigten Staaten über die Fortsetzung des Gastransits durch ukrainisches Gebiet aufzunehmen.

Der ukrainische Präsident betonte, wie wichtig es sei, wirksame Maßnahmen gegen den «Einsatz von Gas als Waffe durch Russland» zu entwickeln.

«In diesem Zusammenhang wies er auf die Bedeutung des frühestmöglichen Beginns regelmäßiger trilateraler Beratungen im ukrainisch-deutsch-amerikanischen Format zur Wahrung des ukrainischen Transits und zur Gewährleistung der europäischen Energiesicherheit hin», so Selenskijs Pressedienst in einer Erklärung.

Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die Parteien während der Gespräche einen ausführlichen Meinungsaustausch über die Bedrohung der Sicherheit der Ukraine und der Energiesicherheit in Europa durch Nord Stream 2 führten.

Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, Russland sei bereit, den Gastransit durch die Ukraine auch nach 2024 fortzusetzen, müsse aber das Volumen der Gaskäufe in Europa kennen.