Sabotage an Gasleitung lässt syrische Hauptstadt ohne Strom

Die syrische Hauptstadt Damaskus ist nach einem Sabotageakt an einer Gasleitung ohne Strom geblieben. Dies meldete die Nachrichtenagentur SANA.

Der syrische Elektrizitätsminister Ghassan Al-Zamel erklärte, das Wärmekraftwerk Deir Ali sei ausgefallen. Die Stromversorgung wird jedoch innerhalb einer Stunde wiederhergestellt sein.

Im Gespräch mit dem Fernsehsender As-Suria TV sagte Al-Zamel, der Angriff auf die Leitung habe zu einem erheblichen Abfall des Gasdrucks geführt. Infolgedessen schaltete sich das Kraftwerk, das mehr als 50 % der Stromlast trägt, ab.

Die Anlage wird in absehbarer Zeit nicht wieder in Betrieb genommen werden können. Sie wird vorübergehend durch Jendar und An-Nasserija ersetzt.