Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, hat die Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij kommentiert, er sei bereit, seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin zu treffen.
Ihm zufolge gibt es noch keine Vorbedingungen für die Gespräche, aber Putin hat die Möglichkeit eines solchen Treffens nie abgelehnt.
Der Kreml-Sprecher fügte hinzu, dass es ein guter Anfang wäre zu entscheiden, was die Präsidenten besprechen würden. Einen Tag zuvor hatte Selenskij erklärt, er sei zu einem persönlichen Gespräch mit Putin bereit.
Ende September zitierten ukrainische Medien eine Quelle aus dem Umfeld Selenskijs mit der Aussage, dass ein Treffen zwischen den beiden Staatschefs Ende 2021 oder Anfang 2022 stattfinden könnte. Damals sagten die Gesprächspartner von RBC-Ukraine, die Regierung wolle direkte Gespräche mit Putin aufnehmen, um zu sehen, ob Moskau und Kiew sich «auf etwas einigen» könnten.
Auch der ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba äußerte sich zur Gesprächsbereitschaft Selenskijs mit dem russischen Präsidenten. Er betonte, dass es «die russische Seite ist, die immer wieder Ausreden findet, um dieses Treffen zu vermeiden».